Seit 1939 im Familienbesitz

Das Weinhaus
Zur Bunten Kuh

Dort, wo das Ahrtal zur Schlucht wird und Felsen in den Himmel ragen, liegt unser Weinhaus — ein Stück lebendige Geschichte.

Ein Ort mit Charakter

Dort wo sich das Tal der Ahr zu einer Schlucht verengt, wo bizarre Felsen in den Himmel ragen, steht wie ein vorgeschichtliches Ungeheuer ein Felsenberg, den man „Bunte Kuh" nennt. Vielerlei Sagen und Märchen ranken sich um diesen Teil der Ahr.

Ein klein wenig oberhalb der „Bunten Kuh", liegt an einem idyllischen Flecken Erde, von Weinbergen, Wald und Bergen umgeben, das Weinhaus zur Bunten Kuh. Von seiner großen Gartenterrasse aus hat man einen einzigartigen Blick auf die Ahr und ihre Berge.

Dieses Haus wurde ca. 1908 in einer altdeutschen Schweizer Art gebaut. Seit 1939 ist es im Familienbesitz und wird seit 2024 von David Krämer geführt.

1908
Baujahr des Hauses
1939
Im Familienbesitz
70
Innenplätze
60
Terrassenplätze

Genuss & Gastlichkeit

Genießen Sie bei uns die regionalen Köstlichkeiten des Ahrtals. Für Familien- und Betriebsfeiern sowie Busreisen können wir nach Ihren Wünschen ein individuelles Menü zusammenstellen. Saisonbedingt erweitern wir unsere Speisekarte mit Spargel- und Pfifferlinggerichten sowie unserem Schlachtfest Anfang Oktober.

Das Restaurant bietet 70 Sitzplätze im Innen- und 60 im Außenbereich — die erhöhte Gartenterrasse garantiert im Sommer einen wunderschönen Blick auf die Ahr. Während unserer Öffnungszeiten haben wir durchgehend warme Küche für Sie.

Sagenwelt Ahrtal

Die Sage vom Felsen
der Bunten Kuh

Die Bunte Kuh
Als noch die Ritter hausten Hier in dem Thalgebiet. Oft Schwert und Lanze, sausten, Daß hell der Funke sprüht; Bei Nacht und nebel kamen Die Ritter und ihr Troß, Sie dann dem Nachbar nahmen Die Freiheit und das Schloß. Sie führten schlimmen Wandel Und raubten auch dazu, Sie störten Trieb und Handel Und auch des Bürgers Ruh, In dunkler Felsenspalte Aufs Rauben sannen sie, Doch wenn ein Glöcklein schallte, Sie beugten fromm die Knie. Einst saß ein schlimmer Degen, Den Mordstahl in der Hand, Versteckt in den Gehegen Dort an der Felsenwand: Er wußt, daß der Waren Hüter Ein kleines Häuflein sei. Schon kamen angezogen Sie aus dem Oberthor, „Ihr Knechte, spannt den Bogen", Rief er, doch an sein Ohr Schlug glockenrein und helle Ein kleises Kling, Kling, Kling, Als wenn die Gottesschelle Zu einem Kranken ging. Rasch lösten das Gefieder Sie nun von dem Geschoß, Es knieten still sich nieder Der Ritter und sein Troß. Schon spült des Flüßchens Welle Des Lasttiers Huf und Fuß, Noch immer klang die Schelle Und rief zum Gottesgruß. Und um den Hals die Schelle Trat eine bunte Kuh. Der Ritter rief: „Zur Hölle Fahr mit der Schelle du!" Er hieb die Kuh in Stücken, Sie taumelte hinab Bis auf des Felsens Rücken Und dann ins nasse Grab. Und bis zu unseren Tagen Siehst lieber Wand'rer Du, Dort ein Felsstück ragen, Genannt die „Bunte Kuh".